Ein Zeichen des Friedens – Der neue Friedenspark in Siegenburg
Ein Gemeinschaftsprojekt mit Herz, Wurzeln und Zukunft
Was mit einer Idee bei der Jahreshauptversammlung des Krieger- und Gedenkvereins Niederumelsdorf Ende 2024 begann, entwickelte sich zu einem besonderen Gemeinschaftsprojekt mit großer Symbolkraft:
In Siegenburg entsteht ein Friedenspark – ein Ort des Gedenkens, der Begegnung und des Innehaltens.
Die Idee entsteht – und findet sofort Anklang
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung diskutierten die Mitglieder des Vereins über Möglichkeiten, wie man das Thema Frieden auch über das traditionelle Gedenken hinaus sicht- und erlebbar machen könnte. Der Vorschlag, einen Friedenspark zu pflanzen, stieß auf breite Zustimmung.
Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier zeigte sich bei einer kurzen Rückfrage sofort offen für das Vorhaben. Er verwies auf eine geeignete Fläche hinter dem sogenannten Turnerhölzl. Dort mussten zuletzt, krankheitsbedingt, mehrere Bäume gefällt werden – die ideale Gelegenheit, diesen Ort neu zu beleben und mit einem nachhaltigen, zukunftsorientierten Projekt zu füllen.
Ein starkes Bündnis wächst zusammen
Nicht nur der Krieger- und Gedenkverein war von der Idee begeistert – auch die Krieger- und Reservistenkameradschaft Siegenburg unterstützte das Vorhaben von Anfang an. Schnell wurde deutlich: Dieses Projekt braucht eine organisatorische Struktur, um die Umsetzung zielgerichtet voranzutreiben. So wurde der Förderverein Friedenspark Siegenburg gegründet, der sich nun federführend um Planung, Finanzierung und Koordination kümmert.
Der Verein verfolgt ein klares Ziel: Einen Park zu schaffen, der Bäume, Natur und Symbolik verbindet – als Mahnmal für Frieden, als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und als Ort der Besinnung für Besucherinnen und Besucher.
Was ist geplant?
Der Friedenspark soll mehr sein als eine einfache Grünfläche. Vorgesehen sind unter anderem:
- Baumpflanzungen mit Symbolik: Jeder Baum steht für ein bestimmtes Friedensjahr und erinnert an besondere historische Ereignisse.
- Gedenktafeln und Kunstobjekte, die zum Nachdenken einladen.
- Sitzgelegenheiten und kleine Wege, die zum Verweilen und Spazieren einladen.
- Eine mögliche Kooperation mit Schulen oder Jugendgruppen, um junge Menschen früh für das Thema Frieden zu sensibilisieren.
Langfristig könnte sich der Friedenspark auch zu einem Veranstaltungsort für kleine Gedenkfeiern oder gemeinsame Pflanzaktionen entwickeln – immer mit dem Ziel, das Bewusstsein für Frieden, Toleranz und Zusammenhalt zu stärken.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Der Förderverein freut sich über alle, die das Projekt unterstützen möchten – sei es durch Mitgliedschaft, Spenden, tatkräftige Hilfe oder kreative Ideen. Bereits jetzt gibt es erste Gespräche mit Unterstützern aus der Gemeinde, lokalen Betrieben und weiteren Vereinen.
Wer Interesse hat, kann sich direkt beim Förderverein melden oder regelmäßig auf dieser Homepage über den aktuellen Stand informieren.
Ein Baum braucht Wurzeln – der Frieden auch.
Mit dem Friedenspark wollen wir in Siegenburg ein Zeichen setzen – für unsere Geschichte, für das Miteinander im Heute und für die kommenden Generationen.

